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EU Richtlinien

Checkliste des BMELV zum Reisen mit Hunden und Katzen

Sie möchten mit Ihrem Haustier verreisen? Unser interaktiver Fragenblock hilft Ihnen bei der Vorbereitung und zeigt Ihnen, welche Dokumente Sie für Ihr Tier benötigen. Mit wenigen Klicks gelangen Sie zu einer individuellen Checkliste.

Wenn Sie mit Hunden, Katzen oder Frettchen nach einem Urlaub, wieder nach Deutschland einreisen, müssen Sie bestimmte Anforderungen beachten. Diese sind in einer EU-Verordnung ([EG] Nr. 998/2003) geregelt und dienen dem Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut in der Europäischen Union. Unabhängig davon wo Sie Ihren Urlaub verbracht haben, benötigen Sie in jedem Fall einen Heimtierausweis, mit dem die Identität Ihres Tieres eindeutig nachgewiesen werden kann und aus dem hervorgeht, dass das Tier einen gültigen Tollwutschutz besitzt.
Pro Person können höchstens je fünf Katzen, Hunde oder Frettchen mitgenommen werden. Nehmen Sie mehr Tiere mit oder sollen die Tiere den Besitzer wechseln, gelten andere Regelungen.

Regelungen für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen innerhalb der EU Aufgrund einer EU-Regelung muss für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend transportiert werden, grundsätzlich ein Pass nach einheitlichem Muster mitgeführt werden. Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, das heißt das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend.

Impfschutz gegen Tollwut

Neben Angaben zu dem Tier und seinem Besitzer muss der Pass den tierärztlichen Nachweis enthalten, dass das Tier über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Dies bedeutet im Fall einer Erstimpfung bei Welpen im Alter von mindestens drei Monaten, dass diese Impfung mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt durchgeführt wurde und längstens um den Zeitraum zurückliegt, den der Impfstoffhersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt. Die Dauer des Schutzes bei Wiederholungsimpfungen richtet sich nach den Angaben des Impfstoffherstellers. Die EU-Heimtierausweise können von einem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt werden. Er benötigt hierfür allerdings eine Ermächtigung der nach Landesrecht zuständigen Behörden für die Durchführung und Überwachung der gemeinschaftlichen Regelung (Oberste Veterinärbehörden).

Länder mit verschärften Anforderungen Die Mitgliedstaaten Irland, Malta, Schweden, Vereinigtes Königreich sind ermächtigt, für eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2011 ihre bisherigen schärferen Anforderungen an den Impfschutz gegen die Tollwut (Blutuntersuchung auf Antikörper) und besondere Bestimmungen für eine Behandlung gegen Bandwurm- und bei Bedarf Zeckenbefall beizubehalten.

Detaillierte Informationen stehen auf den Internetangeboten der britischen und schwedischen Behörden zur Verfügung:

Großbritannien - Britische Botschaft
Großbritannien - Department for Environment Food and Rural Affairs (Defra)
Irland - Department of Agriculture and Food
Schweden - Zentralamt für Landwirtschaft.

Einreise mit Tieren im Alter unter drei Monaten Für Tiere, die jünger als drei Monate und nicht geimpft sind, sieht die EU-Rechtsvorschrift folgendes vor.

Aus EU-Mitgliedsstaaten dürfen diese Tiere nach Deutschland einreisen, wenn sie von einem Muttertier begleitet werden oder für sie zusätzlich zum Heimtierausweis eine schriftliche und unterschriebene Erklärung des Verfügungsberechtigten mitgeführt wird, dass das Tier bislang ausschließlich am Ort seiner Geburt gehalten wurde und nicht mit wild lebenden Tieren in Kontakt gekommen ist. Die Einreise aus einem gelisteten Drittland (Anhang II der Verordnung [EG] Nr. 998/2003, Teil B Abschnitt 2 oder Teil C - geltende Fassung -) kann im Einzelfall von der obersten Veterinärbehörde des zuständigen Bundeslandes genehmigt werden. Die Einreise dieser Tiere nach Irland, Schweden und dem Vereinigten Königreich ist nicht zulässig. Die zuständigen Behörden dieser Länder können jedoch zur Berücksichtigung besonderer Fälle Ausnahmegenehmigungen erteilen.


In die übrigen Mitgliedsstaaten kann von dem betreffenden Mitgliedsstaat die Einreise im Rahmen nationaler Regelungen unter bestimmten Voraussetzungen gestattet werden. (Eine Übersicht über diese nationalen Regelungen liegt derzeit noch nicht vor.) Regelungen zur Einreise mit Heimtieren in die Europäische Union Seit dem 3. Juli 2004 gelten für die Einreise mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) aus Nicht-EU-Ländern (sog. Drittländer) die Regelungen der Europäischen Verordnung [EG] Nr. 998/2003. Ziel dieser Regelungen ist der Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut.

Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU. Pro Person können höchstens fünf dieser Heimtiere mitgeführt werden. Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln. Für die Durchführung und Überwachung dieser Europäischen Verordnung sind in Deutschland die Bundesländer (Veterinärbehörden der Bundesländer) zuständig.

Einreise in die EU

Für die Einreise in die EU-Mitgliedstaaten (außer Irland, Malta, Schweden und Vereinigtes Königreich) aus sogenannten gelisteten Drittländern (Anhang II der Verordnung [EG] Nr. 998/2003, Teil B Abschnitt 2 oder Teil C ) muss

jedes Tier durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Microchip (seit 3. Juli 2011 für neu gekennzeichnete Tier verpflichtend) gekennzeichnet sein und

in einem Begleitdokument der gültige Impfschutz gegen die Tollwut nachgewiesen werden (inaktivierter Impfstoff mit einem Wirkungsgrad von mindestens einer internationalen Antigeneinheit nach WHO-Norm; die Gültigkeitsdauer des Impfschutzes richtet sich nach den Angaben des Herstellers). Fragen Sie gegebenenfalls den zuständigen Tierarzt.

EU-Länder mit verschärften Anforderungen

In den traditionell tollwutfreien Mitgliedstaaten Irland, Malta, Schweden und das Vereinigte Königreich gelten übergangsweise bis zum 31.12.2011 verschärfte Anforderungen an den Nachweis des Impfschutzes sowie besondere Bestimmungen über antiparasitäre Behandlungen. Detaillierte Informationen stehen auf den Internetangeboten der britischen und schwedischen Behörden zur Verfügung:
Großbritannien - Britische Botschaft
Großbritannien - Department for Environment Food and Rural Affairs (Defra)
Irland - Department of Agriculture and Food
Schweden - Zentralamt für Landwirtschaft.


Einreise aus Ländern mit unklarer Tollwutsituation

Ist das Herkunftsland nicht gelistet und somit die dortige Tollwutsituation und ihre Überwachung unklar oder bedenklich, müssen die Tiere vor der Einreise zusätzlich einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen die Tollwut unterzogen worden sein.


Diese Untersuchung muss mindestens 30 Tage nach der Impfung und
mindestens drei Monate vor der Einreise erfolgen.


Dabei hat die Blutentnahme ein in dem jeweiligen Drittland autorisierter Tierarzt vorzunehmen.
Die Blutuntersuchung selbst muss in einem von der Europäischen Kommission zugelassenen Labor erfolgen (Anhang 1 der Entscheidung der Kommission 2004/233/EG). Hierzu muss die Blutprobe an eines der zugelassenen Laboratorien gesendet werden. Es wird empfohlen, vorher mit dem betreffenden Labor Kontakt aufzunehmen, um den Versand der Blutprobe abzustimmen. Sofern nach der Blutuntersuchung die vom Hersteller des Impfstoffes vorgegebenen Impfintervalle eingehalten wurden, muss die Blutuntersuchung nicht wiederholt werden.

Die 3-Monats-Frist vor der Einreise gilt nicht für die Wiedereinreise von Heimtieren aus einem nicht gelisteten Drittland in die EU, wenn bei diesen Tieren vor der Ausreise aus der EU eine Blutuntersuchung mit positivem Ergebnis durchgeführt wurde und dies im Heimtierausweis dokumentiert ist.

Gesundheitsbescheinigung

Die zuvor genannten Einreisebedingungen müssen mit einer "Gesundheitsbescheinigung für nicht gewerbliche Verbringungen von Hunden, Katzen und Frettchen aus Drittländern in die Gemeinschaft" gemäß der Entscheidung der Kommission Nr. 2004/824/EG nachgewiesen werden. Diese Bescheinigung hat ein amtlicher oder autorisierter Tierarzt auszustellen. Zusätzlich sind Belegdokumente wie Impfausweis oder Nachweis über die Blutuntersuchung mitzuführen. Voraussetzung ist, dass die Tiere in Begleitung einer verantwortlichen Person reisen.

Werden die Tiere von keiner Person begleitet, sondern als "unbegleitete Fracht" transportiert, bedarf es einer "Gesundheitsbescheinigung für die Einfuhr von Hunden, Katzen und Frettchen zu Handelszwecken in die Gemeinschaft" gemäß der Entscheidung der Kommission Nr. 2004/595/EG.

04.08.2009, 15:59 von admin | 134298 Aufrufe

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