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Katzenrasse-Perser

Katzenrasse-Perser

Perserkatzen Katzenrassen, Perser, exotisch anmutende Katzen

Ursprung: Vor 1500 gab es in Europa keine Langhaarkatzen. In berichten aus dem Jahr 1520 sind Angorakatzen erwähnt. Diese sind türkischen Ursprungs. Die Perser stammen von Angora ab, gelten aber als modernere Rasse, da diese durch eine konsequentere selektive Züchtung entstanden ist, die erst 1871 begonnen wurde. Es scheint so gut wie sicher zu sein, dass die ersten Perser im 1700 Jahrhundert vom Forschungsreisenden Pietro della Valle nach Italien gebracht wurden. Della Valle war begeistert von den wunderschönen Katzen mit ihrem langen, dichten Fell, die in der westlichen Welt unbekannt waren. Die Rasse gelangte, obwohl die italienischen Züchter sie eifersüchtig behüteten, ein Jahrhundert später nach Frankreich und England. Dort erhielt ihr Fell durch das Einkreuzen von Angorakatzen die seidige Textur, gleichzeitig wurde die Farbscala erweitert. In Großbritannien heißen die Perser einfach Langhaarkatzen. Jede Farbe gilt als besondere Rasse, mit leicht veränderten Merkmalen, da jede Farbe durch andere Einkreuzungen entstand. Für die FIFé fallen alle Farbvarianten unter „Perser“. Die vielen begeisterten Perserfreunde unserer Zeit behaupten, ihr Lieblingstier vereine alles in sich: sich herrlich anfühlendes Fell, unendlichen Liebreiz und Grazie in jeder kleinsten Bewegung, die leuchtendsten und tief grüne Augen, die man sich vorstellen kann, und edle Schönheit.
Fell: Lang, fein, und seidig, nicht am Körper anliegend, an Hals und Schulter dichter, bildet dort eine Löwenmähne, dich behaarte Beine. Das lange Haar ist typisch für das domestizierte Tier. Mit Ausnahme des Schneeleoparden und des nordamerikanischen Luchses, die beide ein langes Winterfell haben, gibt es nämlich keine langhaarigen Raubkatzen.
Farbe: alle
Körper: Groß – bis mittelgroß, gedrungener Körper auf niedrigen, kurzen und stämmigen Beinen mit runden Pfoten. Zwischen den Zehen sind Haarbüschel erwünscht. Die Brust und Schulter einer Perserkatze sollte breit, muskulös und massiv sein.
Kopf: Breit, gut proportioniert, rund und massiv, ohne Kanten, volle Wangen. Der Hals muss kurz und kräftig sein. Die Ohren sind klein, haben reizvolle Haarbüschel und stehen sehr weit auseinander. Starkes Kinn, kräftiger Kiefer. Kleine, kurze und breite Nase mit sauberen Stopp.
Augen: Gross, rund, glänzend und ausdrucksvoll, weit auseinander stehend. Klare Farbe, in Harmonie mit der vorherrschenden Fellfarbe.
Schwanz: Kurz und buschig, am Ende leicht abgerundet mit nach unten getragenen Wedel. Der Schwanz ist eine der Besonderheiten der Perser.
Charakter: Hinter der ruhigen Gelassenheit der Perserrasse verbirgt sich ein starkes Temperament und ein ausgeprägtes Liebesbedürfnis. Sie ist liebenswert, an schmiegsam, fröhlich, gesellig und treu. Ihr auftreten ist gerade zu aristokratisch. Einige Varietäten sind begeisterte Mäusefänger. Perser zeigen nur selten ihre Krallen.
Idealer Besitzer: Perser sind ihren Besitzern und deren Freunde, sofern diese sich gut mit Katzen verstehen, in aussergewöhnlichem Masse zugetan.
Lebensraum: Perser sind klassische Wohnungskatzen.
Pflege: Diese Rasse neigt sehr schnell zu Verfilzungen und Knötchen. Deshalb gehören sie auch zu den pflegeintensivsten Rassen. Eine regelmäßige Fellpflege erfordert viel Zeit und Geduld, alle zwei bis drei Tage wird die Fellpflege empfohlen.

 

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01.08.2009, 21:01 von admin | 438 Aufrufe

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